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Konservieren und Restaurieren (auch online lesbar)
 
Editorial

Kürzlich durfte ich drei verschiedene Museumsdepots besuchen. Mein Wunsch wurde sofort erfüllt, Museumsmitarbeiter nahmen sich die Zeit für eine kleine Führung. In einem Fall konnte ich sogar ganz allein die geliebten Objekte ohne trennende Scheiben besichtigen. Mit einer Leiter an den Regalen und Hochschränken entlang, wurde es mir erlaubt, einige unbekannte und doch so vertraute Dinge in einer ungeahnten Fülle näher betrachten zu können. Der stille Vergleich mit eigenen Objekten oder woanders gesehenen, aus Publikationen bekannten, war ein Erlebnis. Das stundenlange Eintauchen in eine kostbare, aber nur nach konservatorisch-praktischen Gesichtspunkten sortierte Objektwelt ließ Zeit und Stunde vergessen, selbst Hunger und Durst. Im gedanklichen Dialog mit den beigefügten Beschriftungen und Karteikarten von Generationen von Kuratoren und Restauratoren zeigt sich, wieviel Mühe dahinter steckt, ein Ding „einfach nur“ staubgeschützt und auffindbar im Regal zu verwahren. Die Einordnung nach Materialien, nach Objektgruppen, nach Schenkungen weist auf wissenschaftlich durchdachte, museale Sucherfahrungen hin. Im Depot laufen also viele Fäden zusammen, wenn man so will, nicht nur im Direktorenzimmer.

Wieviele Überlegungen müssen erst notwendig sein, diese Dinge im Rahmen einer Ausstellung „zum Sprechen“ zu bringen? Die dazugehörende Fachliteratur zu kennen, die Objektgattung zur Gänze zu überblicken, zu wissen, wie es andere machen, was das Publikum interessieren könnte, wo der Lerneffekt liegen könnte; zu prüfen, in welchem, doch oft finanziell so begrenzten Rahmen Medien, Gestaltung und hinzuzuziehende Leihobjekte noch möglich sind – das ist jedes Mal und überall eine respektable Leistung.

Dieses Heft geht auf beides ein, auf Ausstellungspräsentationen und auf die restauratorische / konservatorische Vorarbeit.
Bei der Zusammenstellung der Beiträge ist uns wieder Frau Dipl.-Rest. Friederike Zobel zur Seite gestanden, der wir hier besonderen Dank für ihre Zuarbeit aussprechen dürfen.

Adelheid Straten

Inhalt:

Nachrichten
Literatur

Neues aus den Museen

Kai Artinger
Ein Meisterwerk als Ideenpool: Das neue „Musée Magritte Museum“ in Brüssel, Beispiel für gelungenes Corporate Design

Michael Niemetz
Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim: Nebeneinander – Miteinander – Gegeneinander

Kornelia Stinn
Das Augustinermuseum als neues Juwel in der Freiburger Museumslandschaft

Angewandte Konservierung

Friederike Zobel

Aktuelles zur Kulturguterhaltung

Martina Schoder
Die neue Vitrinenausstattung des Freiburger Augustinermuseums

Jochen Käferhaus
Nachhaltige Renovierung der weltberühmten Gemäldegalerie in der Akademie der bildenden Künste Wien mit Details und Technik vom Feinsten

Frieda Wolf
Textile Überreste auf merowingerzeitlichem Eisen: Ein Beispiel für Textildiagenesen

Sabine Beck
Flüssigkeitskorrosion – auch bei archäologischer Keramik?

Inga Pelludat
Ausstellungen in denkmalgeschützten Gebäuden: Eine Herausforderung?

Ilona Hinneburg
Mineralisierungen mit Objektcharakter: Erhaltung einer hochmittelalterlichen Messerscheide durch Metallionen

Anja Wagenknecht
Ein blau-rot-gelber Wachstuch-Hampelmann

Museologie

Anette Rein

What is a museum – a collection of objects or a network of social relationships?

Johannes Weiss
Ein museales Experiment: 60 Jahre Blindenführungen am KHM Wien

Summaries
Die Authoren / Impressum

Zum Titelbild

2008-2010 hat GLASBAU HAHN drei spektakuläre Galerien im Victoria & Albert Museum mit Spezialvitrinen ausgestattet. Sie sind Teil des sog. Future Plan, die umfangreiche Neugestaltung des V&A mit der weltweit größten Sammlung an Kunstgewerbe und Design in mehr als 140 Galerien unter einem Dach. Für die William and Judith Bollinger Jewellery Gallery hat HAHN nach dem Design von Eva Jiricna zwei runde und vier geschwungene, freistehende Vitrinen aus entspiegeltem „Anti-Bandit-Glas“ entwickelt, die im Zentrum der 33 m langen Galerie stehen. Eine Herausforderung sind die gebogenen und gedrehten Deckelscheiben der gewölbten Vitrinen, deren Oberkanten von 2,20 m auf eine Höhe von 3,50 m ansteigen. Diese in sich gebogenen Deckelscheiben wurden in einer individuellen Gießform hergestellt. Höchste Sicherheit und gleichzeitig komfortablen Zugang bietet das unsichtbar im Sockelbereich installierte Öffnungssystem.

Zusätzlich wurden die New Medieval and Renaissance Galleries 2009 mit 111 Vitrinen in zehn neuen Ausstellungsgalerien ausgestattet, deren Sockel ideal an die Architektur angepaßt, mit Naturstein beschichtet ist oder aus rückseitig lackiertem Glas bestehen. In zwei Phasen hat HAHN die Ceramics Galleries mit bis zu 26 m langen freistehenden Schaudepot-Vitrinen neu eingerichtet. Für einen besonderen Vitrinentyp, der längsseits in den Raum ragt, wurde in der Ceramics Gallery ein spezielles Öffnungssystem entwickelt, das eine 100%ige Öffnung durch einen Dreh-Schiebetürbeschlag ermöglicht.

GLASBAU HAHN, Hanauer Landstraße 211, 60314 Frankfurt/M.
T. +49 69 94417-60; Fax -61
vitrine@glasbau-hahn.de,
http://www. glasbau-hahn.de
Das Frankfurter Familienunternehmen agiert international mit weltweit 20 Repräsentanten und Vertretungen in UK, den USA, Japan und China.

 

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Future Museums.
Von der Zukunft der Museen, ihrer Architektur und ihrem Verhältnis zur Stadt. Vier wissenschaftliche Essays von Michael Stanic

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46 Seiten mit 33 Abbn.,
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All'antica Medaillen der Renaissance
Gefälschte Lebensmittel in Deutschland kein Thema
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Ausstellungen zu einem alten Tuch aus dem Orient
Nachtrag zum sog. Kölner Kunstfälscherprozeß 1949/50
Gefälschte CITES-Zertifikate
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