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Der ausgestellte Held - Museologie (auch online lesbar)
 
Helden und ihre oft ins Mythische stilisierte Geschichte sind selten Gegenstand von Ausstellungen. Es mag daran liegen, daß ausstellbare Zeitzeugnisse oder die späteren, übertriebenen oder ins Lächerliche gezogenen Darstellungen der Helden die eigentlichen Heldenphantasien in den Köpfen der Menschen nicht zum Ausdruck bringen können. Jemanden zum Helden zu erklären, setzt zudem eine einseitige und damit vielleicht unzutreffende Parteinahme voraus. Wie distanziert dagegen heute Tiroler Museumsleute und -gestalter mit dem Hofer-Thema umgehen, ist wirklich vorbildlich und verwundert auch, weil sie Inhalte ansprechen, die man, aus der Ferne gesehen, so gar nicht wissen kann. Ein Schema überdauert oft eben besser, als das historisch fundierte Detail.

Das könnte auch der Grund gewesen sein, den Erbacher Jünglingskopf zu einer Darstellung Alexanders des Großen umzudeuten und als Highlight der Mannheimer Ausstellung vorzuführen. Es hat fast den Anschein, als zöge man gräfliche Wunschvorstellungen von ehedem neueren archäologischen Ergebnissen vor.

Kürzlich, auf dem Österreichischen Museumstag, war erfreulicherweise zu vernehmen, wie sehr die österreichischen Bundesländer ihre Landesmuseen fördern. Wo nicht schon gerade neue Museen oder Erweiterungen entstanden sind, wurden diese modernisiert oder sind als komplette Neubauten in Planung. Aus diesem Grund haben wir auch für die Österreich-Ausgabe 2010 das Thema der Landesmuseen gewählt.

Mit unserem Beitrag zur immer noch virulenten Diskussion um die Museumsdefinition und auch der Rubrik „Neues zur Kulturguterhaltung“ wollen wir es möglich machen, Gedankenblockaden zu überwinden und Anregungen zur klareren Selbst-positionierung zu geben.

Während der EXPONATEC Cologne sind Sie herzlich eingeladen, bei uns am Stand F20 vorbeizuschauen. Vielleicht haben Sie Anregungen für Themen oder möchten gerne selbst einen Beitrag liefern? Die Themen für 2010 stehen ab demnächst unter http://www.museum-aktuell.de/pdf/AZPL.pdf bereit.

Selbständige Konservatoren und Restauratoren können sich hier auch gleich direkt von uns in die neue europäische Restauratorendatenbank eintragen lassen. Aber bringen Sie Zeit mit: die diesjährige Museumsmesse wartet nicht nur mit interessanten Vorträgen und Interviews auf, sondern hat mit 230 Fachausstellern eine Qualität und Zahl erreicht, die nicht einmal Museumsmessen in London und Paris zusammen erreichen...

Adelheid Straten


Aus dem Inhalt:

Nachrichten
Namen, Preise und Förderungen
Literatur

Heldenverehrung in Museen

Christian Müller-Straten
Das Ausstellungshighlight „Alexander Erbach“ Ein dubioser Held

Kornelia Stinn
Rezeptur für einen Helden: Ein Blick auf Ausstellungen im Andreas-Hofer-Jahr

Blick auf Österreich

Michael Weese; Veronika Plöckinger-Walenta
Konzeption, Gestaltung und Vermittlung der Eisenstädter Hauptausstellung zum Haydn-Jahr 2009

Barbara Porod
Das Archäologiemuseum des Joanneum in Schloß Eggenberg:
Neuer Blick auf Schätze aus 100 000 Jahren

Museologie

Jan Dolak; Christian Müller-Straten
The museum term: from pretty adjusted description of unspecific functions towards a scientific definition

Konservieren, Restaurieren

Friederike Klemm
Aktuelles zur Kulturguterhaltung

English Summaries

Zum Titelbild:

Mit dieser Ausstellung präsentieren das Sauerland-Museum des Hochsauerlandkreises und der Sauerländer Heimatbund e.V. in Kooperation mit dem LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, die Geschichte einer der bedeutendsten historischen Landschaften des Landes Nord-rhein-Westfalen. Dabei wird ein Panoramablick über rund 600 Jahre Geschichte des Werdens und Wachsens dieser Region geboten, beginnend mit dem Entschluß Barbarossas, den Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg zum Verkauf Westfalens zu bewegen. Über den Verkauf der Grafschaft Arnsberg an die Kölner Kirche und die einschneidenden Veränderungen nach der „Soester Fehde“ reifte Arnsberg zur Residenz- und Regierungsstadt und schließlich auch zur Tagungsstätte der Landstände. Der prächtige Pokal der Westfälischen Landstände kehrt aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt nach Arnsberg zurück und bildet einen Glanzpunkt der Ausstellung. Auf der ansehnlichen Liste einzigartiger Exponate stehen außerdem wertvolle Gemälde, Kunstgegenstände und Archivalien.
Es erscheinen ein umfassendes Handbuch und ein reich bebilderter Katalog. Weitere Informationen zur Ausstellung, die vom 25. Oktober 2009 bis zum 28. Februar 2010 im Sauerland-Museum gezeigt wird, sind unter 02931/4098 oder http://www.sauerland-museum.de erhältlich.

 

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