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EDV und Multimedia
 
Editorial

Altehrwürdige, gediegene, moderne, hell und durchlässig konstruierte Museumsgebäude kennen wir alle. Aber gibt es auch nicht real existierende Museen? Ein Beitrag dieses Heftes lädt dazu ein, eine fiktive Sammlung „ohne stickige Luft“ zu besichtigen. „Virtuelle Museen“ sind jedoch nicht so, wie auf Show bedachte Politiker und Besucher dies vielleicht erwarten: Sie sind mit moderner Technologie erstellte Kunstprodukte, die entweder tatsächlich vorhandene Objekte (wie beispielsweise ein Bildband) abbilden oder völlig fiktiv, wie etwa ein Zeichentrickfilm. Vom Spazierengang in solch virtuellen Welten – die nur wenig eigenständig und neu Kreiertes zeigen, dafür aber umso mehr Vorbildmuster nachstricken – in Gestalt hypersexualisierter Avatare ist es nur ein kleiner Schritt zu den nicht nur bei Kindern beliebten Computergames. Das hier übliche Gegeneinander- wird zwar durch ein Miteinanderspiel ersetzt, aber der reale Museumsbesuch mit all seiner Optik und Haptik oder auch als gesellschaftliches und erwartungsfrohes Ereignis sind verkümmert. Wird auch noch die museumseigene Interpretation als Lernauslöser ausgeklammert, mutiert der „virtuelle“ Besuch zur austauschbaren und oberflächigen Freizeitgestaltung, bei der weder Gebäude noch Institutionen, geschweige denn Personen, eine Bedeutung haben.

Der Teufel soll nicht an die Wand gemalt werden; aber die Beliebtheit elektronischen Spielzeugs bei der Jeunesse ist nicht zu unterschätzen. Museen sind und bleiben jedoch ausschließlich real erfahrbar, Ihre Vermittlungsaufgabe liegt auch darin, EDV und Multimedia für Besucher nach kritischer Abwägung dezent und unterstützend einzusetzen. Nicht alles technisch Machbare ist auch museal sinnvoll. Eine Hauptaufgabe von Multimedia liegt im verschiedensprachigen Informationsangebot, zusätzlichen Informationsebenen und Kontexten, die sonst den Objektumraum überfrachten würden. Auch thematische Einführungen in manche Themenstellungen und verständnisnotwendige Rekonstruktionen lassen sich multimedial gut einbauen. Aber bereits bei manchen Toneffekten, künstlicher Bodenvibration, Nebel oder verspieltem 3D-Einsatz ist es nicht mehr weit bis zur Geisterbahn. Wichtig ist es aber, die junge Generation in ihrem geändertem Kommunikationsverhalten zu erreichen, ohne daß darunter den Museen mit ihren herrlichen Objekten der Charme abhanden kommt. Wenn Museen das kulturelle Sachgedächtnis bilden und nötige Weiterbildungsinstitute sind, können sie uns Besucher nur dann ins Herz treffen, wenn Wissensaneignung auch eine unterhaltsame Qualität hat. Wenn dies beachtet wird, fällt auch die Wahl der Mittel nicht schwer. Denn das Medium ist nicht die „message“ und das Museum kein Mediamarkt.

Adelheid Straten

Inhalt:
Nachrichten
Literatur
Zu guter Letzt

Aktuelle Entwicklungen

Friederike Zobel
Aktuelles zur Kulturguterhaltung

Frank Maier-Solgk
Neueröffnung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Kornelia Stinn
Picasso und die Schweiz

EDV und Multimedia

Johanna Ullmann-Süß
Ein „Objektarium“ bringt Transparenz in die Sammlung

Stephanie Buchholz
Building a Transatlantic Bridge. Ein deutsch-amerikanischer Schüleraustausch über das Internet

Roberto Di Valentino
GUIDO – Der Schweizer Multimediaguide mit Zusatzfunktionen

Daniela Reichart
Erstes dreidimensionales Kunst-Museum im Netz: Werke von Otto Herbert Hajek im virtuellen Museum der Sparda-Bank Baden-Württemberg

Dirk Weisbrod
Mobilität und Interaktivität in Museen: Der Mobile Art Guide und das Mobiltelefon ergänzen den Museumsbesuch

Reinhard Munzel
Modernste Medientechnik in Kloster Neresheim

Sebastian Schwarzenberger
Multimedia in (und virtuelle Touren für) Museen: Mehr als hören und sehen

Uwe Albrecht
Microsofts Betriebssysteme: Windows 7 – Evolution statt Revolution

Sandra Wiedemann; Dominic Giesel
Das Olaf Gulbransson Museum ersetzt die Gießkanne

English Summaries
Die Autoren dieser Ausgabe
Impressum

Zum Titelbild

Multimediaguides bieten zahlreiche Möglichkeiten für Institutionen. Im Beitrag auf S. 33ff werden inhaltliche und technische Nutzungsvarianten vorgestellt.
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Gründe für massenhafte de Chirico-Fälschungen
All'antica Medaillen der Renaissance
Gefälschte Lebensmittel in Deutschland kein Thema
Painters at Dafen Village
Ausstellungen zu einem alten Tuch aus dem Orient
Nachtrag zum sog. Kölner Kunstfälscherprozeß 1949/50
Gefälschte CITES-Zertifikate
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Was wäre wenn? Moordorf, Bernstorf und Nebra. Ein Lehrstück in zwei Akten
Marino Massimo de Caro
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