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Konservieren-Restaurieren (241)
 
Editorial

Nach einer vorschnellen Restitution in Berlin, die der ehemalige Berliner Bürgermeister Wowereit angestrengt hatte (den Nachteil hatte damals das Brücke-Museum), gibt es jetzt in Wien ein ähnliches Problem: Gustav Klimts Gemälde „Apfelbaum II“ ist 2001 durch überstürztes Handeln an die Erben von Nora Stiasny restituiert worden. Schon vor zwei Jahren zweifelte der Klimt-Spezialist und damalige Belvedere-Kurator Alfred Weidinger (s.a. unter „Namen“) die Provenienzkette an; er war darauf bei seiner Arbeit an einem Klimt-Werkverzeichnis aufmerksam geworden. Der österreichische Rückgabebeirat kam nach langwierigen Recherchen nun zu dem Schluß, daß das Gemälde keineswegs zu restituieren war, weil kein Beweis erbracht wurde, daß es der Familie Lederer während der NS-Zeit entzogen wurde. Wo sich das Gemälde heute befindet, ist unbekannt; es dürfte über den internationalen Kunsthandel verkauft worden sein. Das 80 x 80 cm große Bild wird auf ca. 30 Mio. € geschätzt.

Restitution hat viele Aspekte, um die es auch auf der Münchner Tagung im Münchner Völkerkundemuseum ging (vgl. den Beitrag von A. Rein). Provenienzforschung ist eine der kontinuierlichen Aufgaben von Museen, und sie muß keineswegs „automatisch“ in Restitution münden. Neben der ungerechtfertigten Restitution gibt es auch die unethische Restitution, etwa. wenn sie den Objekten oder den Menschen nicht guttut, beispielsweise die früher oft falsch oder unverhältnismäßig eingesetzten Mittel zur Konservierung.

Dekontamination ist eine der großen künftigen Aufgaben von Museen, die aus begreiflichen Gründen lange ausgeklammert blieb. Hier fehlt es auch an Grundlagenforschung und an den dafür einzusetzenden Mitteln. Wieviele Objekte aus europäischen Museen und Botaniksammlungen können deswegen gar nicht gezeigt werden? Einiges davon soll sogar eingemauert worden sein...

Aber gerade diese kontaminierten Objekte dürften ein großes Erkenntnispotential in sich bergen: für KonservatorInnen, Museumsprofis und Besucher.

Adelheid Straten

Inhalt

4 Nachrichten
5 Literatur
6 Namen
33 Impressum; AutorInnen

Konservieren/Restaurieren

7 Christian Imhoff
fish flies on sky. fish hardly flies anymore on the sky… let fishes fly again. Die Systemerneuerung von 88 Bildröhrenfernsehern von Nam June Paik am Museum Kunstpalast

10 Christoph Merzenich; Nico Wörner
Die Restaurierung mittelalterlicher Wandmalereien aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland

13 Paul-Bernhard Eipper
Die konservatorische Reinigung von Perlen und Perlmutt

Museumsmanagement

21 Lutz Boden
Beispielgebend trotz zu geringem Stiftungs-kapital: Der Neustart des Museums Lüneburg

Völkerkundliche Restitution

26 Anette Rein
Wie muß heutige koloniale Provenienzforschung aussehen? Ein Tagungsbericht

34 Wichtige Ausstellungen

Zum Titelbild:

PHARAO − LEBEN IM ALTEN ÄGYPTEN
Zwischen Menschen und Göttern, zwischen Himmel und Erde. Gewaltige Grabanlagen und steinerne Monumente königlicher Allmacht, die den Himmelsaufstieg des Pharaos und seine Eingliederung in den Kreislauf der Sonne symbolisieren. Hier lebten Menschen, die arbeiteten und feierten, an Kulten und Kriegen teilnahmen, liebten und litten, Kinder zeugten und starben.
Bis 17. Dezember 2017 dreht sich im AUSSTELLUNGSZENTRUM LOKSCHUPPEN in Rosenheim alles um die legendären Pharaonen und ihr Reich, das Alte Ägypten. Die Ausstellung eröffnet einen neuartigen Blick auf die älteste Hochkultur der Welt.
Was hielt diese Gesellschaft über Jahrtausende zusammen? Wer erkämpfte Ägyptens Größe? Wer baute die monumentalen Grabanlagen, Tempel und Paläste?
Über 300 originale, bis zu 4 500 Jahre alte Artefakte vermitteln eine einmalige „Aura“ der Geschichte‍‍(n). Detailgetreue Modelle und spannende Medienstationen machen das Leben im Alten Ägypten erfahrbar. Erleben Sie eine Kultur, die im Kreislauf von fruchtbarer Überschwemmung und sengender Trockenheit, in Zeiten des Umbruchs und des Aufstiegs über sich hinaus wuchs.
Lüften Sie die Geheimnisse. Erleben Sie die Faszination. Entdecken und verstehen Sie die mächtige Welt der Pharaonen.
Ausstellungszentrum Lokschuppen
Rathausstr. 24 83022 Rosenheim
Mo – Fr 9-18 h | Sa, So, Fei 10-18 h
Information und Buchung: T. 08031 365 9036
lokschuppen@vkr-rosenheim.de www.lokschuppen.de
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