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Doppelausgabe Digitalisierung | Konservieren - Restaurieren
 
Editorial

Enorm vollbärtige Männer, die aussehen, als seien sie zu lange in einem Camp gewesen, sind bei uns seit einiger Zeit häufiger anzutreffen. Aber schon im 16. Jh. standen Bartmänner hoch im Kurs, und zwar auf rheinländischen Krügen: wohl zunächst in Köln, dann in fast allen rheinischen Töpfereizentren, etwa in Siegburg. Im 17. und 18. Jh. wurden sie sogar derart prominent in Frechen, daß die Stadt einen Löwen im Wappen führt, der einen Bartmannskrug präsentiert. Man weiß zwar, daß diese Krüge mit dem bärtigen Männergesicht im großen Stil exportiert wurden, aber näheres nicht. Das KERAMION in Frechen kam nun auf die Idee, die digital fotografierenden Enthusiasten weltweit aufzufordern, Handyfotos von Bartmanskrügen in Restaurants, Museen oder auf Antiquitätenmärkten nach Frechen zu schicken (info@keramion.de). Im Museum werden die Fotos dann in eine digitale Galerie bei Facebook eingestellt. Ziel ist es, so etwas wie ein (heutiges) Verbreitungsnetz abzubilden. Das löst zwar keine historischen oder kunsthistorischen Fragestellungen, kann aber marketingmäßig für Frechen ausgewertet werden. So wird demjenigen, der den weitest entfernten Bartmannskrug aufspürt (Chancen haben Australien und Südamerika), ein Schokolade-Bartmann und eine Keramikreplik versprochen.

Schon öfters gab es Versuche, die digitalisierte Bevölkerung in die ernstere Bestimmungsarbeit miteinzubeziehen. Zunächst beschränkt auf das Know-how der Fachleute, fanden sich bereits in der demuseums-Liste immer wieder Anfragen zu schwer einordbaren Deponaten (liebevoll UFOs genannt). Auch in der Nachfolgerliste „Museums-themen“ kommt es immer wieder zu solchen Anfragen. In mehreren Städten ergingen Aufrufe an die Bevölkerung von Museen über die Tageszeitungen oder sozialen Medien, in Schweden liefen sogar (allerdings nicht sonderlich erfolgreiche) Versuche, die Bevölkerung etwa bei der Bestimmung von Fotos einzuschalten und ihr Einträge per Internet in die Objektdatenbank zu erlauben. Natürlich wäre das noch von Fachleuten gesichtet worden, aber zu sichten gab es anscheinend zuwenig.

Die Digitalisierung für die Museumsfragen nutzbar zu machen, läßt insgesamt noch viele interessante Möglichkeiten und Erkenntnisse erwarten. Das ist aber nur möglich, wenn man beides begriffen hat: die Möglichkeiten der Digitalisierung und die musealen und restauratorischen Zielsetzungen.

Adelheid Straten

Inhalt

Nachrichten aus der Museumswelt
Literatur
Namen
AutorInnen
Impressum
Wichtige Ausstellungen

Konservieren - Restaurieren

9 Guntram Turkowski; Frank Zarp
Der Magazin-Neubau in Schleswig

14 G. Ulrich Großmann
Ein romanisches Wandgemälde im Museum

20 Thomas Köhler
Konservierung und Restaurierung von Lederteilen im Landeszeughaus Graz

24 Paula Lutum-Lenger; Philip Kurz
Das Eiermann-Magnani-Haus in Hettingen, Odenwald: Die Lösungsmodelle sind schon da

27 Lutz Boden
Der sog. Munch-Rahmen: modernste Technik in historisch korrekten Rahmen

30 Paul-Bernhard Eipper
Zur Restaurierung der Gemälde Norbertine von Bresslern-Roths


Digitalisierung (Teil 3)

34 Christian Müller-Straten
Wo ist der Platz für Museen „zwischen Pornos, Haßbotschaften und Fake News“? Ein Kommentar

36 Jan May
„Behalte(t) die Kontrolle!”
Warum es lohnt, den Einsatz von Medien in Museen von seinen BesucherInnen her zu denken.

40 Kasra Seirafi
„HoloMuse“: Mit Augmented Reality Ausstellungen vermitteln und gestalten

44 Jörg Engster
Mobile Informationsvermittlung im Museum: Mediaguides, Apps und mobile Websites im Vergleich

Zum Titelbild:

Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element: bis 30.9.2018
Maximilianmuseum
Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg
Di, Mi, Fr-So: 10-17 h, Do 10-20 h
Führungsbuchung / Info:
besucherservice-kusa@augsburg.de
T +49 821 – 324 4112
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

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