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Neue Ausstellungen (236)
 
Editorial

In der Golem-Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin (s. S. 19) wurde der neue US-Präsident als Golem dargestellt, der alles, was er „wieder groß” machen will, herunterwirtschaftet. Wie lange kann sich wohl ein angeblicher Milliardär, der sich als Sachwalter von US-Arbeitern ausgibt, mit dem Verdrehen von Tatsachen, Humor- und Kulturlosigkeit, manischer Gereiztheit und Vorliebe für KuKluxKlan, Verschwörungstheorien und unbeweisbare Behauptungen am Ruder halten? Kaum ein amerikanischer Präsident war jemals so inakzeptiert wie er, hatte derart viele Gegner in seiner eigenen Partei, aber auch viele Banker, Frauen, Mexikaner, Militärexperten, Richter, Historiker, Wirtschaftsweise, Künstler und Intellektuelle, Schwarze und erfolgsbewußte Konzernchefs gegen sich. Im Dezember 2016 ergab eine Museumsumfrage in den USA (s. S. 4), daß die Museen das Schlimmste vom Trompeter erwarten: geringere finanzielle Ausstattung und nur ihm genehme Inhalte. Diese Einschätzung besteht zurecht; so einer schwört nur auf die Bibel, weil es ihm nützt. Er wird sich an der Kulturszene rächen, weil bei der Verleihung des Golden Globe offen Kritik an ihm geübt wurde und sich das kulturelle Amerika weigerte, auf seiner bereits überschaubar besuchten Vereidigungsfeier aufzutreten; so war es auch nicht möglich, seiner Gattin zur Vereidigung ein inländisches Modehaus zu besorgen. Mehrere US-amerikanische Küstenmuseen hatten sich besondere Kontrast-Events für diesen Tag einfallen lassen. Frau Merkel, die nach Trumps Ansicht Deutschland „ins Chaos gestürzt“ hat, sah übrigens seiner Vereidigung nicht zu, sondern zog demonstrativ die Eröffnung des privaten Museums Barberini in Potsdam vor. Wird Amerikas Zuchtmeister demnächst das National Endowment for the Arts / the Humanities oder die Smithsonian Institution in den Schwitzkasten nehmen? Tausende US-Wissenschaftler haben bereits ihre Publikationen von Regierungsservern abgezogen. Der Polterer hat auch gar nicht vor, das Land wieder zu einen. Wenn die alten demokratischen Werte der Nation und die Menschenrechte (er ist für staatliche Folter) nicht mehr zählen, cholerisches Machtgehabe Führungsqualität ersetzt, Historie, Fakten und komplizierte Zusammenhänge nichts mehr bedeuten, sein Stab stattdessen immer neue Lügen und Beleidigungen produziert, wird das Land systematisch in bürgerkriegsähnliche Zustände manövriert. Museen und Wissenschaft können dann einpacken.

Wer sich fragt, ob das etwas mit uns zu tun hat: Die Feinde der Humanität und Aufklärung tendierten schon immer dazu, Museen inhaltlich und finanziell unter Druck zu setzen. Wäre der ökonomistische Blick auf Museen der allesentschei-dende, hätte es nie ein erstes Museum, geschweige denn jemals eine Museums-kultur gegeben. Museen dienen aber nicht den immer seichteren Interessen der Massen, sondern machen alle Bildungshungrigen stärker.


Christian Müller-Straten
Adelheid Straten

Inhalt


4 Nachrichten
6 Literatur
7 Namen
34 Wichtige Ausstellungen

Neue Ausstellungen

8 Utz Anhalt
Die DHM-Ausstellung „Deutscher Kolonialismus – Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“

12 Ursula Fröhlingsdorf
„Silberglanz & Silbergier – Der Silberschatz aus Bergen“ im Europäischen Hansemuseum, Lübeck

14 Friederike Daugelat
Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm präsentiert die Künstlerkolonien des Nordens

19 Utz Anhalt
Der Golem. Rückblick auf eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin

21 Stefan Leenen
Schätze der Archäologie Vietnams

Serie „Kleine Museen“

29 Kai Artinger
Das Gurkenmuseum Lehde im brandenburgischen Spreewald

Umgang mit erkannten Fälschungen

31 Christian Müller-Straten
Ein wichtiges Urteil aus Berlin zum Umgang mit erkannten Fälschungen

33 AutorInnen; Impressum

Zum Titelbild

Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein großer wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt auch die Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“, die erste gemeinsame Ausstellung der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Jedes der acht Museen hat ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung ausgewählt, mit dem es Einblicke in seine Sammlungen und seine Forschung gewährt. An jedem Museumsstandort wird jeweils das örtliche Objekt im Original ausgestellt. Dazu werden alle acht Exponate an einem vom Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen entwickelten interaktiven Multimedia-Tisch auf mehreren virtuellen Ebenen mit ihrer Forschungsgeschichte präsentiert. Beteiligt sind: das Deutsche Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, das Deutsche Museum in München, das Deutsche Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte in Bremerhaven, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, das Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, das Römisch-Germanische Zentralmuseum – Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz, das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt (Main) sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn.

Die Ausstellung ist über Google Arts & Culture auch online zu sehen: www.google.com/culturalinstitute/beta/partner/leibniz-association Anzeige



 
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Inka

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6. Mai bis 26. November

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Tel. 0049-(0)89-839 690 43


 
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