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Meinungs-Bilder. Politische Plakate 1900/2000

  Bis/until: 19.09.2010

Plakate verfolgen den Zweck, im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit zu erregen und zu werben: für Produkte, für Veranstaltungen und für Überzeugungen. Als Medien, die gewissermaßen beiläufig wahrgenommen werden, konkurrieren sie mit anderen optischen Reizen um die Augen-Blicke der Passanten. Durch eine auffällige Bildsprache muss die Gestaltung des Plakates diesem Umstand Rechnung tragen, soll es seine Wirkung entfalten.

Politische Plakate, insbesondere Wahlplakate, sind dem Ziel verpflichtet, den Menschen Ideen und politische Programme nahe zu bringen. Die Kunst der Plakatgestalter besteht darin, abstrakte Inhalte in einfache konkrete Bilder zu fassen. In der Geschichte des politischen Plakats haben Plakatkünstler unterschiedlichste ästhetische Mittel eingesetzt, um für die Botschaften ihrer Auftraggeber Interesse zu wecken. Spielten zunächst emotional aufgeladene Zeichnungen eine herausragende Rolle, so prägen seit den 1970er Jahren vor allem sogenannte Kopfplakate der Wahlkandidaten das Erscheinungsbild der Plakate. Die Fotografie ersetzte weitgehend die ausdrucksstarke Zeichnung. Allgemein spiegeln sich in den Plakaten die großen politischen Themen der jeweiligen Zeit: Die Krisen der späten 1920er Jahre, die Volksgemeinschaftsideologie und der Führerkult der Nationalsozialisten, der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder der Fünfziger Jahre, die Umweltproblematik seit den1970ern …

Die Ausstellung veranschaulicht anhand ausgewählter Wahlplakate von der Weimarer Republik bis heute den Wandel der politischen Werbung in der Demokratie. Kontrastierend zeigen Plakate aus der NS-Diktatur, mit welchen ästhetischen Mitteln die ›Volksgenossen‹ überzeugt werden sollten.

Der Schwerpunkt der Ausstellung ist den jüngeren Plakaten seit den 1970er Jahren gewidmet. Auch heute, in der Zeit allgegenwärtiger audiovisueller Medien, sind Plakate nach wie vor präsent. Als Ergänzung zu den Plakaten der politischen Parteien werden Objekte des Plakatkünstlers Klaus Staeck präsentiert, dessen provozierende Bildsprache weniger das Ziel der Werbung für politische Meinungen verfolgt als solche kritisch zu hinterfragen.
 
zus. Veranstaltungen / additional events
Öffentliche Führungen
Sonntags, jeweils 14.00 Uhr
28.03., 11.04., 09.05., 23.05., 13.06.
 
Veranstalter / Institution
Historisches Museum Hannover (ex: Historisches Museum am Hohen Ufer)
Pferdestr. 6
DE 30159 Hannover

Tel.: (05 11) 16 84 30 52
Fax: +49 (0)511/16845003
E-Mail: historisches.museum@hannover-stadt.de
WWW: http://www.hannover-museum.de

„Paris bezauberte mich“. Käthe Kollwitz in der Künstlermetropole

  Bis/until: 31.12.2010

ACHTUNG: DAS GENAUE ENDE STEHT NOCH NICHT FEST!

Jubiläumsausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Kölner Kollwitz Sammlung

Die französische Hauptstadt um die Jahrhundertwende –
Zentrum der Moderne, Ort freien Lebens und der Vervollkommnung eines Künstlers: nicht nur Paula Modersohn-Becker, sondern - was kaum bekannt ist - auch Käthe Kollwitz war begeistert von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte.

Sie bewunderte die Impressionisten, besonders Manet und Degas, verehrte Rodin, den sie zweimal persönlich aufsuchte, lernte von den Nabi und erwarb auf ihren Streifzügen durch die Privatgalerien einen frühen Picasso. Die Stadt entzückte die Künstlerin. Im Café du Dôme, einem Kaffeehaus auf dem Montmartre traf sie auf den anregenden Kreis deutscher Künstler, Schriftsteller und Kunstkritiker, aus dem 1908 die Idee zur Gründung der Académie Matisse hervorging.
 
Veranstalter / Institution
Käthe Kollwitz Museum
Neumarkt 18-24, 4. OG (Lift Neumarkt-Passage)
DE 50667 Köln

Tel.: (0221) 227-2899/2602
Fax: (0221) 227-3762
E-Mail: museum@kollwitz.de
WWW: http://www.kollwitz.de/

Colour and Line: Turners Experiments

Von/from: 02.05.2007  Bis/until: 30.04.2012

Discover how Joseph Mallord William Turner (1775–1851) revolutionised two different kinds of image-making: watercolour and print.

Colour and Line: Turner`s experiments is a two-room display featuring works on paper by Turner, with a variety of experiments and interactive displays exploring his working methods and techniques.

Learn more about printmaking and see the extraordinary care Turner took to produce the finest prints of his time. You can also experience the scientific experiments with colour which formed a vital background to his work.

See the changes in Turner’s watercolour palette as he travelled across Europe, responding to different light effects, and using newly-developed colours and paints. Find out how Turner worked, as well as trying some of his drawing techniques for yourself .

The works on display change every 6 months.


Photo: View of this exhibition at Tate Britain © Tate 2007.
 
Öffnungszeiten / Opening
Tate Britain is open daily, 10.00–17.50
Exhibitions 10.00–17.40 (last admission 17.00)
Closed 24–26 December
 
zus. Veranstaltungen / additional events
Colour and Light: Turner Watercolour Workshop
Saturday 29 September – Sunday 30 September 2007
 
Veranstalter / Institution
Tate Britain
Millbank
GB London SW1P 4RG

Tel.: 44 20 78878000
E-Mail: information@tate.org.uk
WWW: http://www.tate.org.uk/britain/exhibitions/turnerc

Historische Rieser Ortsansichten

Von/from: 16.03.2010  Bis/until: 10.11.2010

Eine Auswahl von Grafiken und Zeichnungen aus den Museumsbeständen zeigt Städte und Gemeinden, Schlösser und Klöster im Ries. Landkarten ergänzen die Übersicht. Die ausgestellten Werke umfassen die zwei Jahrhunderte zwischen 1750 und 1950.

Neben anonymen Blättern sind auch Arbeiten von bekannten Persönlichkeiten wie dem Nördlinger Stadtmaler Johannes Müller (1752–1824) oder Eugen Felle (1869–1934), der Vorlagen für Postkarten malte, vertreten. Zu sehen ist auch Balthasar Zeiträgs komplette Serie mit 24 „Ansichten von Nördlingen und seiner Umgebung“, erschienen 1865, die das Museum kürzlich erwerben konnte.

Ein Glanzstück der Ausstellung ist ein Guckkastenbild aus der Zeit um 1790. Der kolorierte Kupferstich zeigt das „Lust- und Sommerschloss Hohenaltheim“. Im 18. Jahrhundert bekam das Volk Bilder oft nur in der Kirche zu sehen. Deswegen waren Guckkästen beliebte Attraktionen auf Jahrmärkten. Mit ihrer Hilfe konnte auch der „kleine Mann“ die „weite Welt“ bereisen, europäische Sehenswürdigkeiten und exotische Szenen bestaunen. Damit die Besucher selbst erleben können, welche räumliche Wirkung ein Guckkasten mit seiner lupenartigen Linse erzeugt, ist im Museum ein Nachbau aufgestellt.
 
Öffnungszeiten / Opening
Sa/So, Di–Do 13–17 Uhr
15. Juni bis 15. September Di–So 10–17 Uhr
An Feiertagen geöffnet.

 
Veranstalter / Institution
Rieser Bauernmuseum
Klosterhof 3 und 8
DE 86747 Maihingen

Tel.: nicht mitgeteilt / hitherto no information
Fax: 09087/920 717-10
E-Mail: rbm@bezirk-schwaben.de
WWW: http://www.rieser-bauernmuseum.de

Olivier Debré. Signes-paysages / Signes gravés

Von/from: 21.05.2010  Bis/until: 30.09.2010

L`exposition consacrée à Olivier Debré, se tiendra au Musée des Beaux-Arts du 21 mai au 30 septembre et présentera son oeuvre peint et son oeuvre gravé.
 
Veranstalter / Institution
Musée de La Cohue
9 et 15, place Saint-Pierre
FR 56000 Vannes

Tel.: 02 97 01 63 00
Fax: 02 97 47 00 39
E-Mail: musees@mairie-vannes.fr
WWW: http://www.mairie-vannes.fr/culture/musees/46/inde


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19. Juni-7.11.2010



Glasmuseum Frauenau,
Bayerischer Wald

Der Berg ruft!



Bergbau- und Gotikmuseum Leogang
Hütten 10
A-5771 Leogang
T. +43-(0)6583/7105
Mobil: 0664/4111 551

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