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Ausstellungsbesucher, Museumsprofis und Journalisten finden hier Sonderausstellungen aus ganz Europa. Abgedeckt werden nach ICOM Museen, Ausstellungshallen, Science Centers, Botanische Gärten, Zoos etc Geographisch decken wir die europäische Türkei und Israel zusätzlich ab. Vuele Museen haben leider nicht mehr die Kapazitäten, uns Ihre Ausstellungen mitzuteilen.SQL-Datenbankabfrage sowie oben Abfrage des gesamten Portals mittels Google.

Viel Vergnügen!

Welcome to our exhibition module covering Europe, European Turkey and Israel. According to ICOM we include museums, exhibition halls, science centers, botanical gardens, zoos etc. Due to reduction of personnel, many museums are unable to communicate their exhibitions to us. SQL-query with additional Google search tool for the whole portal. Enjoy!

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Heimat Alpstein - Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei


Von/from: 22.06.2017  Bis/until: 30.12.2017

Im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster

Diese farbenfrohe Ausstellung stellt mit Werken bedeutender „naiver“ Malerei aus der Sennen- und Bauernkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts alte Traditionen und Kulturgüter der Appenzeller Geschichte vor. In der Ausstellung und im geplanten Begleitbuch werden neben der Präsentation ausdrucksstarker Kunstwerke der großen Meister – und der wenigen Meisterinnen - der Bauernmalerei auch besondere Momente der Appenzeller Geschichte beleuchtet: Die immer wieder kriegerische Emanzipation des Bauernvolkes von der Herrschaft des St. Galler Abts, die machtvolle Expansion der Eidgenossenschaft in Richtung Bodensee und der damit einhergehende Anschluss des Appenzells 1513 an den Bund der zwölf eidgenössischen Orte. Die Reformation führte schließlich zur Glaubensspaltung, der eine friedlich vollzogene, bis heute bestehende Aufteilung des Appenzells in zwei Halbkantone folgte.

Im katholisch geprägten Halbkanton Appenzell Innerrhoden entwickelte sich die Sennen- und Alpwirtschaft weiter, im protestantischen Teil Ausserrhoden entstand ein überregional erfolgreiches Textilgewerbe. Im 19. Jahrhundert wurde das Appenzellerland mit dem Säntis als höchstem Berg von europäischen Reisenden „entdeckt“: Naturmedizinische „Molkenkuren“, Sommerfrische und Bergbesteigungen kennzeichnen diese Frühform des Tourismus, der damals im ganzen Bodenseeraum seinen Anfang nahm. Doch im Schatten der neu erwachten Schweiz- und Naturbegeisterung der ersten Touristenströme bestimmte ein harter, jahreszeitlich geprägter Alltag weiterhin das Leben der Sennen, Bauern und Heimweber der Textilindustrie. In dieser kargen Welt aber entstehen seit fast 200 Jahren die schönsten Motive einer volkstümlichen Malerei: Vorwiegend heitere Szenen vom Jahreslauf der Alpwirtschaft und des Bauernlebens rund um Säntis und Alpstein.


Im Rahmenprogramm bietet „Heimat Alpstein“ Exkursionen an historische Stätten beider Halbkantone, Museumsbesuche im Appenzellerland, musikalische Abende und ein kulinarisch-appenzellerisch geprägtes Museumsfest mit der Gastronomen-Vereinigung „Konzilköche“ am 15. Juli in Konstanz.

Im Südverlag Konstanz erscheint ein anschaulich geschriebenes, reichhaltig illustriertes Bilder- und Lesebuch, ca. 104 Seiten, 19,90 €

Kooperationspartner:
Brauchtumsmuseum Urnäsch, Museum Appenzell, Toggenburger Museum in Lichtensteig, Kantone Appenzell IR und AR, Appenzellerland Tourismus, „Bärli-Biber“ Bischofberger AG

Bildtext:
Albert Manser (1937 Appenzell - 2011)
Morgenstimmung im Vorfrühling; 1973
Öl, 16,0 x 31,0 cm
Privatsammlung

 
Öffnungszeiten / Opening
Dienstag - Freitag: 10 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 - 17 Uhr

Veranstalter / Institution
Rosgartenmuseum
Rosgartenstr. 3-5
DE 78462 Konstanz

Tel.: 07531/900 245
Fax: 07531/900 608
E-Mail: Rita.Frank@konstanz.de
WWW: http://www.rosgartenmuseum.de

Künstler in München. Impressionen aus den Jahren 1810 bis 1910


Von/from: 08.09.2017  Bis/until: 19.11.2017

München galt im 19. Jahrhundert als die Kunsthauptstadt Deutschlands. „München leuchtet“ – die oft zitierte Eingangspassage von Thomas Manns Novelle „Gladius Die“ beschreibt die Stadt als von Kunst durchdrungen: „Die Kunst blüht, die Kunst ist an der Herrschaft“.
Münchens Aufstieg zu einer der bedeutendsten Kunststädte Europas begann unter Ludwig I. von Bayern (1786 – 1868); während seiner Regentschaft entwickelte sich die Stadt zum unbestrittenen kulturellen Zentrum. Die 1808 gegründete „Königliche Akademie der bildenden Künste“ war neben jener von Paris die bedeutendste Europas. Die Ausstellungen im Glaspalast zogen seit 1854 ein weltweites Publikum an, und der Kunstbetrieb entwickelte sich zu einer veritablen Industrie: Um 1860 lebten schätzungsweise zwischen 800 und 1000 Künstler in München, um 1900 waren es rund 3000!

Die Ausstellung, die ausschließlich aus Werken der Sammlung der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz zusammengestellt wurde, unternimmt einen Streifzug durch hundert Jahre Münchner Kunstgeschichte. Sie beginnt um 1810, als die aus Konstanz stammenden Malerin Marie Ellenrieder als erste Frau an der Münchner Kunstakademie studierte. Wenig später entdeckten die Künstler die vor den Toren der Stadt liegenden Berge, aber auch das Dachauer Moos als Motiv. Malerfürsten wie Franz von Lenbach vertraten die Ideale der Gründerzeit; Lenbach residierte wie Franz von Stuck in einer herrschaftlichen Villa, beide Häuser sind heute Museen. Die bereits 1892 gegründete „Münchner Secession“ rebellierte gegen den alteingesessenen Kunstbetrieb, und Zeitschriften wie „Jugend“ und „Simplicissimus“ trugen nicht nur zur Durchsetzung eines neuen, frischen Kunststils, dem Jugendstil, bei, sondern wandten sich mit Witz und Humor auch gegen gesellschaftliche und politische Mißstände. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges markierte das Ende der Münchner Kunstvorherrschaft, dem Berlin als die neue Hauptstadt des Deutschen Reiches mittlerweile den Rang abgelaufen hatte.

Bildtext:
Julius Diez (Nürnberg 1870 - 1957 München)
Faun und Pelikan; Ohne Jahr
Tuschzeichnung/Zeichenpapier; 27 x 42,2 cm
Inv.Nr. 54/14a
Städtische Wessenberg-Galerie; Brandes-Sammlung
 
Öffnungszeiten / Opening
Dienstag - Freitag: 10 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 - 17 Uhr

Veranstalter / Institution
Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
Wessenbergstraße 3-5
DE 78462 Konstanz

Tel.: 07531/900 921
Fax: 07531/900 608
E-Mail: Barbara.Stark@konstanz.de
WWW: http://www.konstanz.de

The Passion of Creation - Masterpieces from the Collection of the Fondation Maeght


Von/from: 05.10.2017  Bis/until: 14.01.2018

After the great international exhibitions held in the recent years – Joan Miró in 2014, Auguste Rodin in 2015 and Alberto Giacometti in 2016 – the Art Pavilion in Zagreb is preparing another unique international exhibition – the exhibition The Passion of Creation: Masterpieces from the Collection of the Fondation Maeght will be set up from 5th October 2017 to 14th January 2018.

It is a project that aims to present to the public some of the best works from the collection of the Fondation Marguerite et Aimé Maeght, one of the globally important private foundations of modern and contemporary art, located in the small town of Saint-Paul-de-Vence, near Nice (France).

The Foundation is of global significance because in its collections an extremely large number of works of the most significant artists of the 20th century are kept. Therefore, in the Art Pavilion, we are extremely proud of the successful cooperation with the Foundation and we are delighted to have the opportunity to present the selection of artists and their works from this collection in Croatia.

The visitors will be able to view works of some of the greatest names of 20th-century art history such as Georges Braque, Marc Chagall, Alexander Calder, Joan Miró, Balthus, Pierre Alechinsky, Pol Bury, Erró, Sam Francis, Ellsworth Kelly, Barbara Hepworth, Paul Jenkins, Konrad Klapheck and many others – a total of 64 works (paintings, sculptures, lithographs and etchings, drawings and bibliographic works).

The exhibition consists of 25 authors – representatives of cubism, expressionism, abstract art and fantastic art, ie the representatives of different art movements of modernism of the 20th century.

The curiosity of the exhibition will be the works of the famous French painter and sculptor Georges Braque, one of the key protagonists of 20th century art. The exhibition includes as many as 21 works of Braque – paintings, sculptures, reliefs and drawings. The public will surely also notice the works of brilliant American artists who will, as well as Georges Braque, be presented for the first time in Croatia and in this part of Europe. Those are the works of some of the indisputably important American artists - in the USA, of course, and beyond - Alexander Calder, Sam Francis, Ellsworth Kelly and Paul Jenkins!

This is a rare opportunity to see, at the same time, the works of leading 20th century artists, those who have, with their art and their personalities, marked the century. Therefore, we are looking forward to have the opportunity, for three and a half months at the Art Pavilion in Zagreb, to see the works of art which were only available up to date if one traveled abroad.

 
Öffnungszeiten / Opening
Thu-Sun 11-20
Fri 11-21

Sponsor(en) / Sponsors
INA, Allianz, PBZ Card; American Express

Veranstalter / Institution
Art Pavilion in Zagreb
Trg kralja Tomislava 22
HR 10000 Zagreb

Tel.: +38514876487
Fax: +38514841080
E-Mail: info@umjetnicki-paviljon.hr
WWW: http://www.umjetnicki-paviljon.hr/en/

Ernst Würtenberger. Ein deutscher Maler in der Schweiz


Von/from: 02.12.2017  Bis/until: 01.04.2018

Ernst Würtenberger wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs jedoch in Emmishofen (heute Kreuzlingen, Schweiz) auf. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Er studierte an den Kunstakademien in München und Karlsruhe und bildete sich 1894/95 privat bei dem von ihm bewunderten Arnold Böcklin in Florenz fort.
1902 zog Würtenberger, der früh Zugang zur Literaturszene am Bodensee gefunden und sich in Konstanz und Umgebung bereits einen Namen als Porträtist gemacht hatte, nach Zürich. Hier unterrichtete er zunächst an Luise Stadlers „Kunst- und Gewerbeschule für Damen“, bevor er sich als freischaffender Künstler etablierte. Würtenberger verfasste zahlreiche Bücher, unter anderem über Arnold Böcklin, trat aber auch als Reformer des modernen Holzschnitts hervor; seine Illustrationen von Zeitschriften und Büchern bestechen durch ihre klare, kräftige Liniensprache.
Noch im Jahr seiner Übersiedlung begann sich Ernst Würtenberger in der Zürcher Kunst-Gesellschaft zu engagieren: er war lange Zeit Mitglied der Sammlungs- und Ausstellungskommission. Wegweisende Ausstellungen wie jene über die französischen Impressionisten (1908) und Felix Vallotton (1909) wurden von ihm mitverantwortet. Würtenberger wurde zum Berater von Zürcher und Winterthurer Kunstsammlern, hatte wesentlichen Anteil an der künstlerischen Durchsetzung Ferdinand Hodlers in der Schweiz und setzte sich nachdrücklich für den Bau des Zürcher Kunsthauses ein. Von 1914 bis 1921 war er zudem Lehrer an der Zürcher Kunstgewerbeschule.

Ernst Würtenberger avancierte in der Schweiz zu einem gefragten Porträtisten. Wer etwas auf sich hielt, sich ließ sich oder seine Familie von ihm malen. Während seiner Zürcher Jahre, die 1921 mit seinem Wegzug nach Karlsruhe endeten, wo er an der Landeskunstschule eine Professur übernahm, schuf er mehrere hundert Bildnisse unter anderem von dem mit ihm befreundeten Künstlern und Literaten wie Ferdinand Hodler und Rudolf Koller, Hermann Hesse, Adolf Frey oder Hans Trog. Zugleich hielt er bereits verstorbene Persönlichkeiten wie Gottfried Keller oder Jeremias Gotthelf in eindrucksvollen Darstellungen fest. Ernst Würtenberger starb 1934 in Karlsruhe.

Die Ausstellung in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz legt den Fokus auf Ernst Würtenbergers Zürcher Jahre und sucht seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene jener Zeit herauszuarbeiten. Zeitgleich zur Konstanzer Schau beleuchtet das Hesse Museum in Gaienhofen in einer Ausstellung Ernst Würtenbergers vielfältigen Beziehungen zur literarischen Szene am Bodensee und in der Schweiz.

Zu den Ausstellungen erscheint ein gemeinsamer Katalog.

Bildtext:
Ernst Würtenberger (Steisslingen 1868 - Karlsruhe 1934)
Bildnis des Malers Arnold Böcklin; 1896
Tempera auf Holztafel; 47 x 38 cm
Inv.Nr.100h/1034
Städtische Wessenberg-Galerie

 
Öffnungszeiten / Opening
Dienstag - Freitag: 10 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 - 17 Uhr

Veranstalter / Institution
Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
Wessenbergstraße 3-5
DE 78462 Konstanz

Tel.: 07531/900 921
Fax: 07531/900 608
E-Mail: Barbara.Stark@konstanz.de
WWW: http://www.konstanz.de


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